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Die Verfügbarkeit von gut qualifizierten Fachkräften ist für das Hochtechnologieland Baden-Württemberg eine zentrale Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand und ein wichtiger Standortfaktor im internationalen Wettbewerb.
Es ist absehbar, dass in der kommenden Aufschwungphase und auch langfristig dringend neue Ingenieurinnen und Ingenieure und andere Fachkräfte aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) benötigt werden. Zugleich lässt die gegenwärtige Auftragslage die Neueinstellung von Personal bei vielen Unternehmen nicht oder nur sehr begrenzt zu. Damit besteht nicht nur die Gefahr, dass gut ausgebildete Absolventinnen und Absolventen unserer Hochschulen keine Beschäftigung finden und ihre Potenziale brachliegen. Wenn in dieser Situation Studienbewerber aufgrund schlechter Beschäftigungschancen von den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern Abstand nehmen, wird sich außerdem der Fachkräftemangel mittelfristig noch verstärken.
Der Innovationsrat Baden-Württemberg hat als Maßnahmen gegen den durch die demographische Entwicklung verstärkten Fachkräftemangel, der durch die aktuelle Krise nur vorübergehend überdeckt wird, das Sofortprogramm für MINT-Absolventinnen und -absolventen ins Leben gerufen.
Das MINT-Programm soll den Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit eröffnen, in zukunftsträchtigen Forschungs- und Technologietransferprojekten, die von den Hochschulen in Kooperation mit Unternehmen durchgeführt werden, ihre Qualifikation zu erweitern. Damit wird die wirtschaftsorientierte Forschung an den Hochschulen gestärkt, der Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen gefördert und der Wirtschaft das notwendige Potential an Fachkräften gesichert.
Es startet zum Wintersemester 2009/2010 und ist zunächst für 500 Personen ausgelegt, die bis zu einem Jahr mit bis zu je 18.000 Euro gefördert werden können. Das Land unterstützt dabei Beschäftigungsverhältnisse an den Hochschulen in einem Umfang von bis zu 50 Prozent. Anträge auf eine Förderung aus dem Programm können die Hochschulen - keine Einzelpersonen - beim Wissenschaftsministerium stellen. Gefördert werden können Forschungs- und Technologietransferprojekte und ggf. Promotionsvorhaben.
Voraussetzung für die Förderung ist, dass eine Kooperationsvereinbarung zwischen einer Hochschule und einem Unternehmen vorliegt.
Die Beteiligung von Unternehmen kann insbesondere ein finanzieller Beitrag sein, mit dem die Stipendien erhöht oder die Beschäftigungsverhältnisse von 50% hinaus aufgestockt oder neue zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse nachgewiesen werden. Der Unternehmensbeitrag kann ferner in der Bereitstellung von Sachmitteln, Geräteausstattung oder Laborkapazitäten und auch in der verbindlichen Zusage einer Beschäftigungsübernahme nach dem Auslaufen des Stipendiums oder dem Beschäftigungsverhältnis bei der Hochschule bestehen. Die Höhe und die Form der Beteiligung werden individuell durch die Hochschule und die kooperierenden Unternehmen oder Forschungseinrichtungen geregelt.
Ansprechpartnerin im MWK: Ellen Bernhard
E-Mail: ellen.bernhard@mwk.bwl.de
Infos zum MINT-Programm
Ziel dieses Projekts ist die Erhöhung der mechanischen Stabilität bei gleichzeitiger signifikanter Verbesserung der tribologischen Eigenschaften von Kunststoffkettengliedern in Fördersystemen.
Entgegen der allgemeinen Auffassung sind hierzu faserverstärkte teilkristalline Polymere einzusetzen. Mittels der in der Spritzgießtechnik neuartigen hochdynamischen-variothermen Verfahrenstechnologie (HDV-Technologie) sollen faserverstärkte Kunststoffkettenglieder mit faserfreien Randschichten, deutlich erhöhtem kristallinen Anteil an der Oberfläche und durch bessere Umhüllung der Fasern mit der Polymermatrix die hohe Abrasionsneigung und Reibung in hohem Maße verringern.
Zusätzlich soll durch die Funktionalisierung der Bauteiloberflächen mittels Mikrostrukturen und spezieller Beschichtungen die reale Kontaktfläche und damit der maßgebliche adhäsive Anteil des Reibwertes verringert werden. Beide Ansätze, Beeinflussung der Fasern einerseits und Mikrostrukturierung mit speziellen Hartstoffbeschichtungen andererseits, werden anfangs getrennt verfolgt, auf Ihre Ergebnisse hin untersucht und letztlich in einem weiteren Schritt zusammengeführt.
Das Projekt wird im Verbund mit fünf Unternehmen und der TU Chemnitz über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt.

In diesem Projekt sollen die Grundlagen für ein optosensorisches Baukastensystem für verschiedenartige Ultrapräzisions-Maschinen (UPM) inklusive der Algorithmen für rückgekoppelte Interaktion zwischen Sensorik und Maschine erforscht werden, mit dessen Hilfe eine schnellere und noch präzisere Optimierung einer Diamantbearbeitung von Mikrostrukturen mit optischer Qualität für Abformwerkzeuge an verschiedenartigen UP-Maschinen möglich ist.
Windenergieanlagen mit Ihrer hochmodernen Art der Energieversorgung stellen einen weltweit wachsenden Markt dar. Verschiedene lokale Betriebsbedingungen, wie z.B. die Umwelt und die Qualität des Versorgungsnetzes haben starkem Einfluss auf das Windenergiesystem. Dementsprechend wurden verschiedene Regelungs- und Energiemanagement-Techniken entwickelt und verwendet, die der Art des Windkonverters (z. B. Pitch- und Stallregelung) und der Generatorart (Synchron oder Asynchron-Generator) angepasst sind. Daher sollten fortschrittliche Reglungskonzepte verwendet werden, besonders wenn eine hohe Netzdurchdringung der Windenergie angestrebt wird.In diesem Projekt soll mit Hilfe von Fuzzy-Logik-Reglungsalgorithmen eine neuartige Reglungsmethode entwickelt werden, welche robuste Reglungsleistung garantieren soll und die bereits existierenden Reglungstechniken übertrifft. Dieses optimiert Reglungskonzept soll bei verschiedenen Windgeschwindigkeiten und wechselnder Versorgungsnetzzustände zu besserer Turbinenleistung führen und optimalen Energieertrag garantieren.
oder holen Sie ihn in der iaf-Koordinierungsstelle ab.
zu finden.
| Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Lahmen. Das ist das Wiki-Prinzip (wiki: Hawaiisch für „schnell“) |
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Kontakt zum iaf:
Tel.: +49-7131-504-228iaf@hs-heilbronn.de
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Dienstag, der 9. Februar 2010
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